Auf das vergangene Wochende (15.-16.09) freute ich mich schon seit Anfang Jahr. Ich war gelegentlich sogar versucht, es meinen diesjährigen Jahresurlaub zu nennen (ein anderer ist erst wieder im Frühjahr des kommenden Jahres geplant).
Eingeladen wurde zur 3. Bodenseetour, Organisiert durch Alexander Strauss und seinen Kollegen Winnie. Die Bodenseetour ist traditionell eine Sportwagenausfahrt, bei der bewusst versucht wird, die Fahrzeugauswahl auf hohem Niveau zu halten. Mir wurde schon zu verstehen gegeben, dass mein 944 nicht adequat ist. Dennoch waren die Teilnahmebedinungen in diesem Jahr nicht alleine vom Fahrzeug abhängig. Nachdem das Orgateam im Vergangenen Jahr schlechte Erfahrungen gemacht hatte wurden dieses Jahr die Teilnehmer hauptsächlich nach Sypmathiewerten gewählt. Das mag sich darin ausgewirkt haben, dass die Supersportwagen dieses Jahr etwas knapper waren - die Teilnehmergruppe hat dafür aber gut miteinander harmoniert und das volle Programm wurde ein Spass.
Die Anreise erfolgte Freitag Abend, wobei mein Arbeitgeber, Axept, ausgerechnet heute ein grosses Jubiläum feierte. Also zuerst zur Firmenparty und nüchtern bleiben, auch wenn es ob der feiernden Kollegen etwas schwer fiel - dann ab zum Felsenkeller nach Pfullendorf. Am nächstern Morgen (trotz aller guten Vorsätze leicht verkatert) namen wir dann Aufstellung zur eigentlichen Tour:
Und wen die Fahrzeuge dann los fahren, entsteht ein selten zu sehendes Bild im Strassenverkehr. Nein. Das dritte Auto ist kein Cayman. Es ist der Porsche, den sich die 911er Fahrer nicht leisten können. Aber ist ja kein richtiger Porsche. Mittelmotor, falsche Anzahl von Zylindern und wassergekühlt.
Nach dem ersten grossen Teilstück, auf dem mir der 308er etwas Sorgen bereitete ging es zum Sternekoch, der uns daraufhin mit molekurarer Küche zu erfreuen suchte. Bei vielen hat er damit Erfolg gehabt, doch das krustenlose Steak das auf einen Rinds-Cappuchino folgte, wussten mich nicht wirklich zu begeistern. Man wird alt. Ich bevorzuge schliesslich auch noch Autos mit einer Schaltung in der Mitte vom Auto.
Der Mix aus verschiedenen Fahrzeugen war grandios und auch aus USA durfte man neben Viper und Corvette auch einige Mustangs begrüssen. Bis auf die Felgen gefällt mir Sandros silberner Flitzer im Vordergrund übrigens besser als der echte Shelby im Hintergrund.
Das ist nun eine Aufnahme des Carrera GT in voller Grösse. Trotz der Anwesenheit dieses Autos musste ich doch wieder oft den 911er Faschismus in Bezug auf Porsche überhören: Alles was kein 911er ist, ist kein echter Porsche. Solche Einstellungen übertragen soch offensichtlich in die Spielewelt. Der 944er in Forza 2 ist eine Katastrophe und sein schwammiges Fahrverhalten hat absolut nichts mit meinem echten 944er gemeinsam.
Die zweite Etappe begann mit einem Tankstopp. Daraufhin teilte sich das Teilnehmerfeld auf zwei Strecken auf. Die einen wollten ihre Höchstgeschwindigeit überprüfen und sind dazu auf die Autobahn, die anderen suchten die kurvigeren Strecken zum Ziel und so schloss ich mich mit Healey, 328GTS, Pantera und einem F430er Coupe zu einer Gruppe zusammen - allerdings war der Healey nach seinem Start nicht mehr auffindbar? Ich hoffe den beiden geht es gut, hier ein Bild der letzten Sichtung:
Vor Ort gab es für interessierte eine Brauereibesichtigung. Die letzte Etappe führte dan wieder zum Feiern in den Pfullendorfer Felsenkeller.
Viele weitere Bilder gibt es
bei Julian Köppe, der mir auch die Erlaubnis erteilt hat, seine Bilder für mein Blog zu verwenden.
Vielen Dank Julian für die tollen Bilder, vielen Dank Alex und Winnie für die Einladung und die Wahnsinns-Organisation.
Und die entsprechenden Threads in den einschlägigen Foren:
Speedorado
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